Friday 20. September 2019

Das Konzil und die Frauen

Das Buch rückt vier feministisch-theologische Pionierinnen in den Mittelpunkt: die Schweizer Juristin Gertrud Heinzelmann (1914-1999), die konvertierte Protestantin Iris Müller (1930-2001), die Theologinnen Ida Raming (geboren 1932) und Josefa Theresia Münch (geboren 1930). Im Kontext der Lebensgeschichten werden ihre Konzilseingaben vorgestellt, die 1964 in ein gemeinsames Buch mit dem Titel: „Wir schweigen nicht länger“ mündeten. Der deutschsprachige Raum war so in den Konzilsjahren 1962 bis 1965 ein Kristallisationspunkt der Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit und einer neuen Anthropologie und wurde zur „Wiege“ feministisch-theologischer Auseinandersetzung in der katholischen Kirche und darüberhinaus. Die (beginnende) Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft, aber auch in den Kirchen der Reformation, öffnete zugleich mit der Aufbruchsstimmung rund um das Konzil ein „Zeitfenster“ für katholische Frauen, die sich ihrer schon biblisch begründeten Würde bewusst wurden und Gerechtigkeit einforderten…

Maria Prieler-Woldan, “Das Konzil und die Frauen”, Wagner Verlag, Linz 2013. 

 

Erhältlich im Behelfsdienst der Diözese Linz sowie im Wagner Verlag.

http://lebenszeichen.dioezese-linz.at/
Display:   Standard - Mobil